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CBD bei Diabetes: so kann es bei der Zivilisationskrankheit helfen

Diabetes ist auf dem Weg Zivilisationskrankheit Nr. 1 zu werden. Vor allem der Typ2 ist auf ungesunde Lebensgewohnheiten zur√ľckzuf√ľhren, die zu einem Ausbruch der Krankheit und damit oft zu lebenslanger Insulinpflicht, Medikamenteneinnahme und einem hohen Risiko zu starken Folgeerkrankungen f√ľhren k√∂nnen. CBD-√Ėl kann aufgrund seiner komplexen, nat√ľrlichen Wirkstoffe Linderung verschaffen und so mehr Lebensqualit√§t und Selbstbestimmung.
Besonderheiten
  • CBD-√Ėl ist ein Entz√ľndungshemmer
  • kann auf vielf√§ltige Weise zur Linderung beitragen
  • nimmt Schmerzen
Das Wichtigste zusammengefasst
  • CBD kann sowohl bei Typ1- als auch bei Typ2-Diabetes helfen
  • CBD-√Ėl f√∂rdert die Ergebnisse von √Ąnderungen in den Lebensgewohnheiten
  • Es hilft im Einsatz gegen die starken Begleiterscheinungen der Zuckerkrankheit

Was ist Diabetes mellitus?

Die ‚ÄěZuckerkrankheit‚Äú ist ein Leiden, mit dem mehr Menschen etwas anfangen k√∂nnen, als mit dem medizinischen Fachbegriff Diabetes mellitus. Aber es lohnt sich, sich mit dieser Krankheit und CDB als m√∂gliche Linderung auseinanderzusetzen. Denn Diabetes gilt als Zivilisationskrankheit und wird, zumindest beim Typ2, in der Hauptsache auf eine falsche Ern√§hrung und nicht optimale Lebensgewohnheiten zur√ľckgef√ľhrt. Fr√ľher war der Typ 2 auch als Altersdiabetes bekannt. Doch zumindest √Ąrzte und Mediziner verwenden diesen Begriff nicht mehr, da zunehmend auch j√ľngere Schichten der Gesellschaft betroffen sind. So vermutet man, dass in Deutschland ca. 6 Millionen Einwohner ‚Äď immerhin 13% der Bev√∂lkerung ‚Äď mit einer der Formen der Zuckerkrankheit leben m√ľssen. Tendenz steigend, weil weitere Millionen als pr√§diabetisch gelten. Bei ihnen ist also anzunehmen, dass sie in den n√§chsten Jahren an Diabetes erkranken werden, sofern sie keine massiven √Ąnderungen ihres Lebensstils vornehmen.

80 % der Diabetiker haben die folgenden Eigenschaften gemeinsam: Sie haben Übergewicht, Bluthochdruck und weisen Störungen im Fettstoff- und Zuckerstoffwechsel auf.

Es wird klar, dass Diabetes mellitus zu einer gro√üen Herausforderung f√ľr unsere Gesellschaft und speziell unserem Gesundheitssystem werden kann.

Welche Formen von Diabetes gibt es?

Man unterscheidet zwischen Diabetes mellitus Typ1 und Typ2. Beide basieren auf einer St√∂rung des Blutzuckerstoffwechsels. Die Gr√ľnde f√ľr die St√∂rung sind allerdings von Typ zu Typ unterschiedlich. Wichtig zu wissen ist, dass beim Blutzuckerstoffwechsel das, in den Betazellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldr√ľse produzierte, Hormon Insulin eine wichtige Rolle spielt. Es ist daf√ľr verantwortlich die kleinsten Zuckermolek√ľle (Glucose) in die K√∂rperzellen zu transportieren, wo sie den Zellen als Brennstoff bzw. Energie f√ľr ihre Arbeit zur Verf√ľgung stehen.

Typ 1-Diabetes

Diabetiker von diesem Typ weisen einen absoluten Mangel an Insulin auf, da ihre Bauchspeicheldr√ľse nicht mehr in der Lage ist Insulin zu produzieren. Der Grund liegt in einem Autoimmungeschehen kombiniert mit einer gleichzeitig auftretenden genetischen Veranlagung. Hierbei richtet sich das k√∂rpereigene Immunsystem, nach einer vorausgegangenen Viruserkrankung, gegen die Betazellen der Langerhans-Inseln und zerst√∂rt diese. Das Problem ist, dass in diesen Zellen das so wichtige Hormon Insulin produziert wird.

Typ 2-Diabetes

Dieser Typ entwickelt sich im Vergleich zum Typ 1 oft √ľber viele Jahre. Hier arbeitet die Bauchspeicheldr√ľse hervorragend und produziert genug Insulin. Allerdings haben die K√∂rperzellen, die Zucker mit Hilfe von Insulin aufnehmen sollen, √ľber die Zeit eine Resistenz entwickelt. Sie erkennen es also nicht mehr. Die gilt vor allem f√ľr Muskel- und Fettzellen. Der Zucker verbleibt nun im Blut, die Zellen schreien immer lauter nach Energienachschub in Form von Zucker und die Bauchspeicheldr√ľse wird zu H√∂chstleistungen in Sachen Insulin-Produktion angetrieben. Dies kann dazu f√ľhren, dass sie irgendwann erm√ľdet und kein Insulin mehr herstellen kann. Die Ursachen des Typ2-Diabetes liegen klar in den Lebensgewohnheiten begr√ľndet.

Ursachen f√ľr Typ 2-Diabetes
  • Zu viel Zucker und andere wenig komplexe Kohlenhydrate
  • √úbergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Schlafst√∂rungen
  • Chronische Entz√ľndungen
  • Fettleber aufgrund von Alkoholmissbrauch und sonstiger Ma√ülosigkeit
  • Antioxidantien-Mangel
  • Magnesiummangel

Zu erkennen ist ein Diabetes an den folgenden Symptomen:

Symptome eines Diabetes
  • M√ľdigkeit und Leistungsabfall
  • Unerkl√§rbare Gewichtsabnahme (meist bei Typ1)
  • Schlecht heilende Wunden
  • Atemluft riecht nach Nagellack (Aceton)
  • Hohe Cholesterinwerte

Schwangerschaftsdiabetes

Hierbei handelt es sich um eine Sonderform der Diabetes. Sie geht ebenfalls einher mit erh√∂hten Blutzuckerwerten. Diese sind aber dadurch bedingt, dass, aufgrund der Schwangerschaft, vermehrt Gegenspieler des Hormons Insulin, wie Cortisol, das humane Plazentalaktogen, √Ėstrogen, Progesteron und Prolaktin ausgesch√ľttet werden.

Wirkung von CBD bei Diabetes

Bei Typ1-Diabetes 1)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27767974 kann CBD-√Ėl daf√ľr sorgen, dass der Zerst√∂rungsprozess der insulinproduzierenden Beta-Zellen l√§nger dauert. Etwas anders sieht es beim Typ2 aus. Hier kommen aber ebenfalls die entz√ľndungshemmenden F√§higkeiten des Cannabidiol (CBD) zum Tragen. Zahlreiche Untersuchungen haben n√§mlich einen Zusammenhang zwischen der f√ľr den Typ2 typischen Insulinresistenz und der entz√ľndungshemmenden Wirkung des CBD-√Ėls gezeigt. Wird also in Folge von weniger Entz√ľndungen im K√∂rper die Insulinresistenz unterdr√ľckt, so sind die K√∂rperzellen wieder in der Lage mehr Zucker bzw. Glucose aufzunehmen und der Blutzuckerspiegel sinkt. Au√üerdem profitieren das Herz-Kreislaufsystem und das Immunsystem ganz erheblich von einer geringeren Entz√ľndungslast im K√∂rper. Gleichzeitig verbessern sich Zellwachstum und Zuckerstoffwechsel, was eine Insulinresistenz unwahrscheinlicher macht.

Nachweis: 2)https://patentimages.storage.googleapis.com/10/2b/49/ddc63fc8e03f0e/US8071641.pdf

Lindert es nur die Symptome oder heilt es die Ursachen?

CBD soll in erster Linie gesunde Zellen sch√ľtzen und den Erhalt der Insulinproduktion sichern. Au√üerdem hilft es Sch√§den an den Blutgef√§√üen zu vermeiden und unterst√ľtzt die Bauchspeicheldr√ľse bei ihrer Regeneration. Man sagt dar√ľber hinaus, dass der entz√ľndungshemmende Faktor des CBD-√Ėls den Blutzuckerspiegel zu regulieren hilft. Bei Typ2-Diabetes ist es also durchaus m√∂glich, dass der Patient irgendwann wieder ohne Insulin auskommen kann. Vorausgesetzt er entschlie√üt sich grunds√§tzlich zu einem ges√ľnderen Lebenswandel.

Übergewicht durch Schlafstörungen? Kann CBD helfen?

Hierzu hat die Forschung eine klare Meinung: Ja, Schlafst√∂rungen k√∂nnen √úbergewicht verursachen und stehen damit indirekt in Bezug zur Entstehung von Diabetes mellitus. Es wurden zwei Faktoren herausgefunden, die sich g√ľnstig auf die Entstehung einer Zuckerkrankheit auswirken. Zum einen kommt die Neigung zum √úbergewicht dadurch zustande, dass sich bei einer verk√ľrzten oder nicht stattfindenden Nachtruhe der Stoffwechsel des Menschen rasch ver√§ndert. So nutzen Muskeln vermehrt Proteine (Eiwei√üe) statt Kohlenhydrate (hierzu geh√∂rt Zucker) f√ľr ihre Energiegewinnung. In der Konsequenz wird der √ľberfl√ľssige Zucker dann von der Leber in Fettgewebe umgewandelt, um im K√∂rper eingelagert zu werden.

Man kann fast schon von einem Teufelskreis sprechen, denn vor allem das viszerale Fett (Bauchfett) ist f√ľr seine hormonelle T√§tigkeit und die F√∂rderung von Entz√ľndungsprozessen im K√∂rper bekannt.

Hier kann CBD-√Ėl eine wertvolle Unterst√ľtzung leisten, so wie es auch Betroffenen anderer Krankheiten, wie Multiple Sklerose, Depression oder einem Schmerzsyndrom, Hilfe leistet. Aufgrund seiner beruhigenden, entspannenden, schmerzlindernden und krampfl√∂senden Wirkung f√ľhrt es zu einem schnellen und ununterbrochenen Schlaf. Viele Nutzer beschreiben den n√§chtlichen Schlaf unter Zuhilfenahme von CBD als erholsamer und von deutlich h√∂herer Qualit√§t.

Nachweise: 3)https://www.dge.de/presse/pm/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-schlafdauer-und-koerpergewicht/, 4)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2279744/

Kann man Diabetes mit CBD vorbeugen?

Der alleinige Konsum von CBD kann keinen Diabetes vorbeugen. F√ľhrt man sich, wie oben erl√§utert, noch einmal die Entstehung des Typ1 Diabetes vor Augen, dann wird schnell klar, dass hier mit CBD-Prophylaxe nicht viel zu gewinnen sein wird, wohl aber nat√ľrlich bei einem bestehenden Diabetes Typ 1.

Etwas anders sieht es beim Diabetes Typ 2 aus. Hier ist CBD-√Ėl kein alleiniges Wundermittel, aber es l√§sst sich sehr gut in einen Katalog verschiedener Ma√ünahmen integrieren. Man wei√ü, dass die meisten Diabetes Typ2-Erkrankungen auf ungesunde Lebens- und Ern√§hrungsgewohnheiten zur√ľckgehen. Eine effektive Diabetes-Prophylaxe funktioniert also haupts√§chlich √ľber Verhaltens√§nderungen in den Bereichen Bewegung und Ern√§hrung. Hier kann beispielsweise CBD ein guter Begleiter sein, denn die unterschiedlichen Inhaltsstoffe unterst√ľtzen den menschlichen K√∂rper darin, schnell auf die neuen Lebensumst√§nde zu reagieren. F√ľr den Konsumenten ist das ein gro√üartiges Feedback seines K√∂rpers, welches ihn im Erfolg seines ge√§nderten Verhaltens best√§tigt.

Folgeerkrankungen von Diabetes

Auch wenn Diabeteskranke durch die richtige medikament√∂se Einstellung, ggf. die Gabe von Insulin und der Ver√§nderung ihrer Ess- und Lebensgewohnheiten ein beschwerdefreies Leben f√ľhren k√∂nnen, drohen ihnen doch teilweise sehr schwerwiegende Folgeerkrankungen.

Mögliche Folgen von Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Durchblutungsst√∂rungen
  • Nervenentz√ľndungen (diabetische Polyneuropathie)
  • Sehverlust/Augenprobleme
  • Amputation
  • Nierensch√§den/Nierenversagen
  • Herzsch√§den/Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Mineralstoffmangel
  • Austrocknung wegen vermehrten Harndrangs und falschem Trinkverhalten

Au√üerdem m√ľssen sie mit den teilweise unangenehmen Nebenwirkungen der Medikamente leben, die sie aufgrund ihrer Erkrankung nehmen m√ľssen. Diese k√∂nnen √úbelkeit, Magenkr√§mpfe und Schwindel sein.

Es spricht also einiges daf√ľr, sich einmal mit dem Wirkstoff CBD und seinen positiven Einfluss auf die Diabetes-Typen und ihrer Folgen auseinanderzusetzen.

Vorteile der Wirkung von CBD im Körper von Diabetikern

Betrachtet man die Art und Weise, wie CBD im Körper agiert, so stößt man auf die folgenden Effekte

  • CBD ist ein Glukose-Stabilisator
  • Es hat eine entz√ľndungshemmende Wirkung

Beide Effekte gehen zur√ľck auf das, unter CBD-Fans, inzwischen wohlbekannte Endocannabinoide System 5)https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-17214-4_4. Hierbei handelt es sich um ein k√∂rpereigenes System, von dem man wei√ü, dass es diverse Prozesse, unter anderem auch in Bezug auf den Stoffwechsel, im Menschen steuert und Einfluss auf die Reizweiterleitung der Nerven hat. Hierbei ist CBD in der Lage bestimmte Rezeptoren, die im K√∂rper verteilt sind, zu besetzen und damit Einfluss auf ihre Aktivit√§t zu nehmen. Im Falle von Diabetes profitieren Patienten davon, dass eine entz√ľndungshemmende Wirkung entsteht. Somit kann gerade im Falle des Typ1-Diabetes das Voranschreiten der Zerst√∂rung der Beta-Zellen verz√∂gert, grunds√§tzliche Entz√ľndungsprozesse, die zu einem Diabetes Typ2 f√ľhren k√∂nnen, verlangsamt und aus einem Diabetes resultierende Folgeerkrankungen positiv beeinflusst werden.

Ein weiterer Faktor ist, dass die Forschung davon ausgeht, dass sich die entz√ľndungshemmende Wirkung von CBD im ECS ebenfalls auf die Insulinresistenz der Zellen auswirkt.

Außerdem nimmt man an, dass das Endocannabinoide System Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel nimmt. Hier unterstellt man CBD eine vorteilhafte Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel.

  • CBD-√Ėl erzielt neuroprotektive Effekte 6)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19441010, 7)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4789136/

Viele Menschen, die unter Diabetes leiden, leiden als Folge davon auch unter Neuropathie. Die Neuropathie ist ein Nervenleiden haupts√§chlich des zentralen Nervensystems. Sie tritt bei Diabetikern oft an H√§nden oder F√ľ√üen auf, kann aber letzten Endes s√§mtliche Organe des K√∂rpers betreffen. CBD ist hier in der Lage die Schmerzen 8)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5549367/, 9)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2503660/ zu lindern. Weiterhin nimmt man an, dass CBD den Nervenwachstumsfaktor erh√∂hen kann und damit Neuropathien vorbeugen hilft.

Dar√ľber hinaus hat CDB eine positive Wirkung auf die Leber, da es sie vor oxidativem Stress sch√ľtzt, welcher durch freie Radikale im K√∂per entsteht und zur Entwicklung einer Neuropathie beitragen kann.

Dosierung und Anwendungsdauer von CBD bei Diabetes

Eine offizielle Befristung f√ľr die Dauer der Anwendung von CBD gibt es nicht, denn es macht weder high noch s√ľchtig. Da der K√∂rper langfristig von der Wirkung profitiert, kann es auch dauerhaft angewendet werden, denn die entz√ľndungshemmende und antioxidative Wirkung und der Schutz der Nerven sind Ma√ünahmen, die man seinem K√∂rper dauerhaft angedeihen lassen kann.

Eine allgemeing√ľltige Dosierungsempfehlung f√ľr die Anwendung bei Diabetes gibt es nicht, da die Aufnahmef√§higkeit des Wirkstoffes von unterschiedlichen individuellen K√∂rperfaktoren abh√§ngt.

So richtet sich die Dosis nach:

  • Dem jeweiligen Gesundheitszustand
  • Der Auspr√§gung der Beschwerden
  • Den individuellen Stoffwechsel des Anwenders
  • Die pers√∂nliche Reaktion auf CBD
  • Das K√∂rpergewicht
  • Die Empfindlichkeit gegen√ľber CBD
  • Ihrer pers√∂nlichen K√∂rperchemie, inklusive √ľbriger Medikamente, die eingenommen werden

Auf jeden Fall gilt hier: Viel hilft nicht zwangsläufig viel!

Die Cannabis-Experten und Verfasser des Buches ‚ÄěCBD ‚Äď A Patient‚Äôs Guide to Medical Cannabis‚Äú Julia Birnbaum und Leonard Leinow empfehlen f√ľr den Start der Einnahme folgende Dosierung:

  • Bei 15%igem √Ėl: 3 Tropfen 3 Mal pro Tag = 54 mg CBD
  • Bei 20%igem √Ėl: 3 Tropfen 3 Mal pro Tag = 72 mg CBD

Erfahrungsberichte, Studien und Expertenmeinungen

Studien an M√§usen und Ratten belegen, zumindest bei diesen Tierarten, die Wirkung von CBD. So hat eine Studie aus dem Jahre 2006 ergeben, dass im Blut von M√§usen, unter Gabe von CBD, weniger entz√ľndliche Zytokinzellen gefunden wurden. Au√üerdem war die Anzahl an Neuerkrankungen unter den M√§usen mit CBD geringer als ohne.

Ein Experiment mit M√§usen im Jahr 2010 ergab, dass CBD dazu beitr√§gt Entz√ľndungen bei M√§usen mit Diabetes zu reduzieren. Gleiches wurde im Jahr 2019 bei einem Experimentmit Ratten in Bezug auf die neuroprotektiven Effekte festgestellt.

Ein Versuch mit √ľbergewichtigen Ratten im Jahr 2012 zeigte, dass diese unter der Zugabe von Cannabis stark abnahmen, die Bauchspeicheldr√ľse dagegen aber nicht.

Nachweis: 10)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16698671

CBD als Ersatz f√ľr Medikamente oder Ern√§hrungsumstellung?

Da beim Typ-1-Diabetes die Betazellen, welche in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldr√ľsen f√ľr die Insulinproduktion zust√§ndig sind, im Rahmen einer Autoimmunreaktion zerst√∂rt werden, sind Pateinten ihr Leben lang insulinpflichtig, also auf die Gabe von Insulin angewiesen. Allerdings kann CBD-√Ėl aufgrund seiner entz√ľndungshemmenden Wirkung die Zerst√∂rung der Beta-Zellen hinausz√∂gern. Bedingung ist, dass die Krankheit rechtzeitig erkannt wird.

Anders verhält es sich beim Diabetes mellitus Typ 2. Hier kann CBD daran mitwirken, dass der Betroffene irgendwann ohne die zusätzliche Einnahme von Insulin leben kann. Dies funktioniert aber nur, wenn umfangreiche Veränderungen bei den Ernährungs- und Lebensgewohnheiten vorgenommen und durchgehalten werden.

Mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Aufgrund der Nat√ľrlichkeit des Produktes CBD findet man nur wenige dokumentierte Nebenwirkungen. Au√üerdem sind diese, im Vergleich zu Nebenwirkungen konventioneller Medikamente, eher leicht und k√∂nnen gr√∂√ütenteils mit einfachen Hausmitteln begegnet werden, so dass sie schnell wieder verschwinden.

Anzuf√ľhren sind hier:

  • Appetitlosigkeit
  • Trockener Mund
  • niedriger Blutdruck
  • Schl√§frigkeit/Benommenheit
  • Schlafprobleme/Schwierigkeiten beim Einschlafen

Da bei Diabetes-Patienten, je nach Typ und Schwere der Erkrankung, die Einnahme bestimmter Medikamente zum festen Tagesablauf geh√∂rt, sollte man vor Einsatz des CBD einen Arzt zu Rate ziehen und fragen, ob etwaige Wechselwirkungen zu bef√ľrchten sind. Da CBD allerdings noch nicht in der Mitte der Schulmedizin angekommen ist, ist es durchaus sinnvoll seinen Arzt zu fragen, ob er bereits Erfahrungen mit dem Einsatz des Wirkstoffes hat.

Dar√ľber hinaus gibt es einige Gruppen von Menschen, die CBD-√Ėl nicht oder ebenfalls nur in vorheriger Abstimmung mit ihrem Arzt einsetzen sollten.

In der Schwangerschaft sollten Frauen CBD nicht ohne Abstimmung mit ihrem Gynäkologen verwenden, die Verwendung Einfluss auf die Plazenta und die Wirkung der Plazenty-Enzyme haben könnte.

Weiterhin sollten Menschen mit einer Lebererkrankung 11)https://www.mdpi.com/1420-3049/24/9/1694 oder einem Glaukom Obacht geben. In Bezug auf die Augenkrankheit Glaukom kann es beispielsweise sein, dass CBD den Augeninnendruck erhöht.

Neben den √ľblichen Medikamenten von Diabetikern, kann es zu Nebenwirkungen bei den folgenden Arzneien 12)https://www.springermedizin.de/pharmacokinetic-drug-interactions-with-tobacco-cannabinoids-and-/10045174 kommen:

  • Schmerzmittel (Ibuprofen, ASS oder Diclofenac)
  • koronare Herzkrankheit
  • Herzrhythmusst√∂rungen
  • Allergien
  • erh√∂hter Cholesterinspiegel

FAQ

Frage Antwort
D√ľrfen CBD Produkte eingenommen werden, die Zucker enthalten? Diabetiker sind immer aufgerufen ihre pers√∂nlichen Werte zu kontrollieren und sich im Rahmen ihrer M√∂glichkeiten gesund zu ern√§hren. Gerade raffinierter oder k√ľnstlich zugesetzter Zucker ist daf√ľr bekannt, dass er den Blutzuckerspiegel jedes Mal zu Spitzen treibt. Im Prinzip ist es egal, ob man Diabetiker ist oder nicht, der Konsum von zuckerhaltigen CBD-Produkten ist grunds√§tzlich nicht empfehlenswert.
Darf CBD bei Diabetes ohne R√ľcksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden? Bei CBD handelt es sich zwar um ein nat√ľrliches Nahrungserg√§nzungsmittel, welches relativ frei von Nebenwirkungen ist. Aber es gibt sie und es sind ebenfalls Wechselwirkungen mit herk√∂mmlichen Medikamenten dokumentiert. Wer Diabetes, egal ob Typ1 oder Typ2, hat, der ist sich normalerweise im Klaren, dass er eine schwere Krankheit hat, die zu zahlreichen, ebenfalls schweren Folgeerkrankungen f√ľhren kann. Es empfiehlt sich also auf jeden Fall vorher einen Arzt zu Rate zu ziehen. Bestenfalls sucht man sich einen, der offen und √ľber die M√∂glichkeiten einer Cannabis-Therapie informiert ist.

Fazit

Wie man sieht, scheint CBD nicht nur eine erhebliche, sondern auch eine vielfältige Auswirkung auf Diabetes und seine negativen Folgeerkrankungen zu haben.

Allen voran ist sicher seine entz√ľndungshemmende Wirkung zu nennen, die allein f√ľr sich im K√∂rper an zahlreichen Fronten den Kampf gegen Diabetes unterst√ľtzt.

Es nimmt aber anscheinend auch Einfluss auf den, f√ľr Diabetiker so wichtigen, Blutzuckerspiegel und lindert Begleitumst√§nde wie ein geschw√§chtes Immunsystem und Schmerzen, beispielsweise resultierend aus einer Neuropathie. Spannend ist auch zu wissen, dass CBD-√Ėl einen schnellen und ununterbrochenen Schlaf f√∂rdert, damit √úbergewicht vermeiden hilft und somit durchaus auch prophylaktisch bezogen auf den Typ2-Diabetes eingesetzt werden kann.

Einzelnachweise

1 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27767974
2 https://patentimages.storage.googleapis.com/10/2b/49/ddc63fc8e03f0e/US8071641.pdf
3 https://www.dge.de/presse/pm/gibt-es-einen-zusammenhang-zwischen-schlafdauer-und-koerpergewicht/
4 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2279744/
5 https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-17214-4_4
6 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19441010
7 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4789136/
8 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5549367/
9 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2503660/
10 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16698671
11 https://www.mdpi.com/1420-3049/24/9/1694
12 https://www.springermedizin.de/pharmacokinetic-drug-interactions-with-tobacco-cannabinoids-and-/10045174

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