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CBD Öl – alles über Wirkung, Dosierung und Anwendung

CBD Öl wird aus der Cannabispflanze gewonnen und ist vollkommen legal zu kaufen. Statt einer berauschenden Wirkung kommt es hier eher auf die medizinische Anwendung an. Aktiv kämpft es gegen Entzündungen oder Schmerzen im Körper, lindert Allergien oder hilft bei Schlafstörungen. Wie das genau funktioniert, welche Dosierung richtig ist und worauf Du beim Kauf achten solltest, erfährst Du in unserem Ratgeber.
Besonderheiten
  • aus Hanfpflanze gewonnen
  • 100 % legal
  • keine Rauschzustände
  • vielseitige Anwendung
  • gut verträglich
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Cannabidiol (CBD) ist ein therapeutischer Wirkstoff der Hanfpflanze. Er ist frei von THC, legal zu kaufen und verursacht keine psychoaktive Wirkung. Daher ist eine Überdosierung ausgeschlossen.
  • CBD Öl kommt bei vielen Krankheiten mit Entzündungen und Schmerzen zum Einsatz. Gleichzeitig wirkt es bei Depressionen, Schlafstörungen, Ängsten oder Unwohlsein. Aktuelle Forschungen belegen eine noch viel längere Liste der Anwendungsbereiche.
  • Die Einnahme erfolgt wahlweise als Öl, Kapseln oder mittels E-Zigarette und zeigt eine gute Verträglichkeit. Aber auch CBD Blüten oder Kristalle sind im Handel zu kaufen und für die Aufnahme in Speisen und Getränken.

Was ist CBD? – ein Wirkstoff aus der Hanfpflanze

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol und wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Allerdings darf der Wirkstoff nicht mit dem Image der gefährlichen und psychoaktiven Droge Cannabis verwechselt werden. CBD ist längst ein therapeutischer Ansatz in der Medizin geworden, gut verträglich und hilft bei vielerlei Krankheiten. Doch wie genau wirkt CBD und warum macht es nicht high? Das wollen wir in den folgenden Abschnitten näher beleuchten.

Cannabidiol ist nach dem süchtig machenden THC der zweite Wirkstoff in der Hanfpflanze. Er berauscht den Körper nicht, sondern wirkt sich beruhigend und stressreduzierend aus. Da die psychoaktiven Verbindungen fehlen, verursacht CBD keine unangenehmen Nebenwirkungen und auch eine Überdosierung kann ausgeschlossen werden. Das CBD Öl und andere Produkte in diesem Bereich sind vollkommen legal zu kaufen. Allerdings ist die Gewinnung mit einem sehr kosten- und zeitintensiven Verfahren verbunden, das unter strenge behördliche Auflagen gestellt ist. Nur so sind die hohen Qualitätsstandards bei der Herstellung einzuhalten, die den als schädliche Droge bekannten THC-Gehalt unter 0,2 Prozent belassen.

Was das Cannabis-Öl aus der Sicht eines Arztes eigentlich ist, erklärt Dr. med. Gerhard Müller-Schwefe in der ZDF Sendung Frontal21 genauer:

Bei welchen Beschwerden wird CBD eingesetzt?

CBD-Öl und ähnliche Produkte mit Cannabidiol besitzen ein breites Wirkungsspektrum, weshalb sie bei vielen Krankheiten und Beschwerden zum Einsatz kommen. Zahlreiche Studien 1)Cannabidiol Studie als PDF: https://www.cbd-anxiety-study.com/wp-content/uploads/2019/06/cbd-studie.pdf wurden geführt, um die wissenschaftlichen Aspekte näher zu erforschen. In der Schweiz kommt CBD bereits klinisch zum Einsatzbund hilft bei vielen Beschwerden weiter. Selbst die WHO hat bestätigt 2)Untersuchung durch die WHO: https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/5.2_CBD.pdf, dass CBD keinen schlechten Ruf mehr als Droge besitzt, sondern als ernstzunehmende Behandlungsmethode gilt. Vor allem Erkrankungen mit starken Schmerzen und Entzündungen lassen sich durch CBD lindern, ohne massive Nebenwirkungen zu riskieren. Deshalb kann es bei folgenden Krankheiten hilfreich sein:

Wirkungsweise von CBD auf den menschlichen Körper

Cannabidiol ist ein spezieller Wirkstoff aus der Hanfpflanze. Während THC ebenso zu den Cannabinoiden zählt und für die berauschende Wirkung verantwortlich ist, haben Wissenschaftler in den 70er Jahren auch das Rätsel um CBD gelöst und es in einem aufwendigen Verfahren extrahieren können. Durch diese recht späte Entdeckung der positiven Eigenschaften gewinnt es im medizinischen Bereich erst jetzt langsam an Bedeutung. Die Wirkungsweise basiert auf dem Endocannabinoid System des Menschen 13)Das Endocannabinoide System: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15340387 mit körpereigenen Rezeptoren. Ein wichtiger davon befindet sich im zentralen Nervensystem und im Darm (CB1). Der Rezeptor CB2 befindet sich auf den Zellen und ist für das Abwehrsystem und den Knochenstoffwechsel zuständig. Das komplette System übernimmt dabei verschiedene Aufgaben im menschlichen Organismus und ist zuständig für die Entstehung von Ängsten, für die Abwehr, die Stimmungslage, die Wahrnehmung von Schmerzen oder auch die Regulierung von Schlaf, Appetit und Körpertemperatur. CBD Öl wirkt also:

Zur Vorbeugung von verschiedenen Krankheiten arbeitet das Immunsystem mit zwei Methoden. Die erste Methode aktiviert antigenspezifische T-Helferzellen, die bei der Abwehr keine Antikörper produzieren. Der zweite Mechanismus arbeitet mit Antikörpern und verschafft damit eine gewisse Immunität gegenüber Krankheiten. Cannabinoide sind in der Lage das Immunsystem auf eine besondere Art und Wiese auszugleichen, ohne dabei eine Über- oder Unterstimulation zu riskieren.

Ein zu stark stimuliertes Immunsystem erkennt harmlose Stoffe als gefährlich, wie beispielsweise Pollen oder andere Allergene. Sofort werden Mechanismen umgesetzt, die solch eine Bedrohung abwehren. Es kommt zu Allergien und chronischen Krankheiten. Bei einem zu wenig stimulierten Immunsystem haben starke Infektionen, Schmerzen und Krankheiten, wie Krebs, eine große Angriffsfläche.

Hinweis
Durch die Einnahme von CBD hältst du dein Immunsystem also im Gleichgewicht und verschaffst deinem Körper seine natürliche Balance.
KrankheitsbildHinweise
CBD bei Schmerzen
  • häufig eingesetztes Schmerzmittel
  • besitzt schmerzstillende Eigenschaften
  • bringt kaum Nebenwirkungen mit sich
  • auch für chronische Schmerzen 16)Zur Therapie von chronischen Schmerzen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21426373
  • geeignet
CBD bei Diabetes
  • CBD Öl kann verhindern, an Diabetes zu erkranken
  • geeignet für übergewichtige Menschen
  • reduziert autoimmune Entzündungsvorgänge bei Typ1
CBD bei Stress 17)CBD bei Stress: https://www.drks.de/drks_web/navigate.do?navigationId=trial.HTML&TRIAL_ID=DRKS00005442
  • Stress schadet der Gesundheit
  • das Öl beruhigt
  • der angespannte Zustand löst sich
CBD bei Schlafproblemen
  • beruhigende Wirkung bringt besseren Schlaf
  • Schlafqualität kann gesteigert werden
  • der Körper entspannt sich
CBD bei Hautproblemen
  • Öl kann die Haut pflegen
  • beliebt bei Neurodermitis oder Akne
  • Vitamin E unterstützt die Wirkung
  • Fettgehalt der Haut wird gesenkt
  • das Hautbild wird merklich besser
  • entzündungshemmende Eigenschaften
CBD bei Angst
  • wirkt angstlösend
  • bessere Freisetzung von Serotonin
  • Rezeptoren arbeiten besser
CBD bei Krebs 18)Einsatz bei Brustkrebs: http://molpharm.aspetjournals.org/content/70/5/1612 19)Einsatz bei einem Leberkarzinom: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16908594 20)In Zusammenhang mit Strahlentherapie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5650324/
  • verbindet sich mit den Rezeptoren der Krebszellen
  • Zellen sterben langsam ab
  • von reiner Selbstbehandlung ist abzuraten
CBD bei Epilepsie
  • verringert Intensität und Häufigkeit der Anfälle
  • meist Einnahme in Tropfenform

CBD Öl Herstellung und Inhaltsstoffe – Cannabidiol extrahieren

Für die CBD Gewinnung kommen nur bestimmte Hanfsorten zum Einsatz. Sie besitzen einen nur geringen THC Gehalt, werden unter strenger Kontrolle gezüchtet und verursachen keinen Rauschzustand. Mithilfe einer Trägersubstanz löst sich das Öl aus der Pflanze heraus und wird anschließend verdampft. Hier lässt sich das gesuchte CBD extrahieren und setzt sich als kleine Kristalle ab. Dieser lassen sich entweder direkt wieder verkaufen oder mit einem hochwertigen Öl vermischen. Darüber hinaus sind in den Kristallen noch andere Inhaltsstoffe, Terpene und Flavonoide enthalten, die eine positive Wirkung auf den Körper verstärken. Zu den Inhaltsstoffen gehören also:

InhaltsstoffeWirkung
Cannabinoide
  • positiver Einfluss auf Gehirn und Nervensystem
Vitamine
  • häufig Vitamin E, B1 und B12 enthalten
  • hemmt den Alterungsprozess
  • fangen freie Radikale ab
  • wirken stimmungshebend
  • schützen vor Krankheiten
Gamma-Linolensäure
  • entzündungshemmende Wirkung
Chlorophyll
  • natürlicher Pflanzenfarbstoff
  • unterstützt Zellatmung
  • Entgiftung und Reinigung der Körperzellen
  • positiver Einfluss auf das Immunsystem
Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren
  • fördern Zellregeneration
  • wirken entzündungshemmend
  • optimal für das Herzkreislaufsystem
Spurenelemente und Mineralstoffe
  • wichtig für den Körper
  • Eisen, Kalzium, Kalium, Kupfer und Mangan
  • Natrium, Phosphor, Zink und Magnesium
  • unterschiedliche Konzentration
  • unterstützen die Körperfunktionen
Carotinoide
  • natürlicher Farbstoff
  • Öl bekommt einen goldenen Schimmer
  • hilft gegen die Verengungen der Arterien
  • gut für das Herzkreislaufsystem

Die Wissenschaft geht nicht von einzelnen Wirkbereichen aus, sondern sieht einen Zusammenhang zwischen den Inhaltsstoffen und verschiedenen Canabinoiden. Darüber hinaus kommt es darauf an, mit welchem Öl die CBD Kristalle gemischt werden. Meist handelt es sich um hochwertiges Hanfsamenöl, mit einer dunklen Farbe und einem bitteren Geschmack. Etwas milder wird das Ganze mit einem Olivenöl, Traubenkernöl oder Kokosnusöl. Abhängig von der Mischung und der Zusammensetzung wirken noch andere Cannabinoide:

  • CBC – gegen Schmerzen und Entzündung
  • CBG – wirkt antibakterielle
  • CBD – hilft bei chronischen Schmerzen
  • CBN – reguliert Ängste
  • CBDA – gut gegen Übelkeit
Hinweis
CBD Öl gibt es mit unterschiedlich hoher Konzentration. Gängig sind 2, 5 oder 10 Prozent, je nach Produkt. Eine höhere Konzentration bringt meist einen höheren Preis mit sich. Die niedrigen Prozente eignen sich gut, um sich an die Dosierung und Verwendung heranzutasten.

Einnahme von CBD Öl – als Tropfen, Kapseln oder mit Verdampfer

CBD Öl lässt sich in verschiedenen Varianten einnehmen. So findet jeder die optimale Methode für sich und es gibt kaum Unverträglichkeiten. Allerdings bringt jede Methode ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich. In der folgenden Tabelle wollen wir die einzelnen Formen näher erläutern:

FormVorteileNachteile
Kapseln
  • neutraler Geschmack
  • gut für unterwegs
  • leichte Dosierung
  • verzögerte Wirkung
  • Kapseln müssen sich auflösen
  • keine individuelle Dosierung
Tropfen
  • unterwegs einnehmbar
  • individuelle Dosierung
  • schnelle Wirkung
  • unangenehmer Geschmack
Kristalle
  • ideal für Speisen und Getränke
  • eignen sich zum Backen
  • zur eigenen Öl-Herstellung
  • hochwertiger Extrakt
  • Dosis schwer abzuschätzen
Liquid
  • für Verdampfer geeignet
  • gutes Raucherlebnis
  • minimiert Giftstoffe
  • angenehmer Geruch
  • Zubehör notwendig
  • eher für Raucher optimal
Pillen
  • bei Übelkeit oder Bauchschmerzen
  • passieren nicht die Leber
  • verzögerte Wirkung

Die jeweilige Form nimmt also Einfluss auf den Geschmack und auf die Wirkungsweise des Öls. Träufelst du es beispielsweise unter die Zunge, gelangt es sofort in den Blutkreislauf und wird schnell vom Körper aufgenommen. Die meisten Menschen bemerken relativ zeitig eine Veränderung. Bei täglicher Einnahme kann in den ersten 14 Tagen schon ein Effekt erzielt werden. Allerdings gibt es keine Garantie für die Wirkungsweise und häufig muss sich der Körper erst an das Öl gewöhnen. Hier kommt die richtige Dosierung ins Spiel, die genau auf den eigenen Organismus und die Symptome angepasst werden muss. Sogar Leistungssportler verwenden es als Nahrungsergänzungsmittel oder als Alternative zu anderen Medikamenten.

Die richtige Dosierung – wenige Tropfen genügen

Eine pauschale Vorgabe für die Dosierung gibt es nicht. Die Menge hängt immer vom Körperbau, dem Beschwerdefeld und der Stärke der Beschwerden ab. Frauen und Männer reagieren unterschiedlich auf den Wirkstoff und sollten sich langsam an die richtige Dosis herantasten. Manchmal reichen schon 2-3 Tropfen des Öls täglich aus, um Schlafprobleme oder Migräne zu lindern.

Eine grobe Orientierung bietet die Empfehlung des Herstellers. Hier sind in der Packungsbeilage meist einige Beispiele zu finden, abhängig von der Zusammensetzung des Öls und der Prozentangabe. Darüber hinaus spielt der THC-Gehalt im Öl eine weitere Rolle. Krebspatienten benötigen beispielsweise ein CBD-Öl mit hohen THC-Gehalt und brauchen die Unterstützung ihres behandelnden Arztes. Hier hat das Bundesministerium für Gesundheit bereits berichtet, dass Cannabis als Medizin 21)Gesetz „Cannabis als Medizin“ einstimmig vom Bundestag beschlossen https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2017/januar/cannabis-als-medizin.html eingesetzt werden darf. Daneben gibt es weitere Beispiele für die Dosierung:

  • Leichte Beschwerden: Drei Tropfen 5%iges Öl morgens und abends einnehmen. Nach einer Woche kann die Dosis langsam auf 5 Tropfen erhöht werden.
  • Starke Beschwerden: Fünf Tropfen 5%iges Öl morgens und abends einnehmen. Nach zwei Wochen auf täglich 3×5 Tropfen ansteigen.
  • Bei Angst, Anspannung und Nervosität: Dreimal täglich drei Tropfen des Öls einnehmen. Ähnlich verhält es sich bei Schlafstörungen, Unwohlsein und Übelkeit.
Wichtig
Bei ernsthaften Erkrankungen solltest Du nicht lange probieren, sondern die Hilfe eines Mediziners suchen. Er berät dich über die richtige Form und die geeignete Dosis für deine Symptome.

Der Wirkungszeitraum hängt auch stark mit der jeweiligen Störung oder Erkrankung zusammen. Bei Epilepsie oder starker Depression kann es eine Weile dauern, bis ein Besserungseffekt eintritt. Wird CBD Öl jedoch nur zur Beruhigung eingenommen, kannst du direkt mit einer Wirkung rechnen.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen – alle unbedenklich

CBD gilt in jeder Form als unbedenklich und verursacht kaum Nebenwirkungen. Es nimmt auch keinen Einfluss auf die Konzentration oder Fahrtüchtigkeit 22)Studie zum Einfluss auf die Fahrfähigkeit: https://www.drks.de/drks_web/navigate.do?navigationId=trial.HTML&TRIAL_ID=DRKS00018836, wie beispielsweise sonst das THC. Dennoch solltest du im Hinterkopf behalten, dass jeder Körper anders auf die Inhaltsstoffe reagiert und dass jedes Produkt anders zusammengesetzt sein kann. Bei einer zu hohen Menge des CBD-Öls kann es zu Appetitverlust, Schläfrigkeit oder auch zu Durchfall kommen. Allerdings ist noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen, dass ausschließlich die Öle für die unerwünschten Nebenwirkungen verantwortlich sind. Bei einer normalen Dosis bestätigen viele Experten, dass keine Nebenwirkungen eintreten. Manche Kunden schreiben in ihren Erfahrungen über eine angeregte Verdauung und eine leichte Mundtrockenheit. Mögliche Nebenwirkungen sind also:

  • trockener Mund
  • Schläfrigkeit
  • Durchfall/angeregte Verdauung
  • Kopfschmerzen/Schwindel
  • Appetitverlust
  • Konzentrationsstörung

Grundsätzlich gilt jedoch immer: die Signale des eigenen Körpers richtig deuten und die Dosierung entsprechend anzupassen. Vielleicht hilft es, die erste Testphase beispielsweise in die Urlaubszeit zu legen oder in einer Woche zu probieren, die nicht viel Stress mit sich bringt. Viele der Symptome verschwinden nach wenigen Tagen wieder von selbst, wenn sich der Körper an die Inhaltsstoffe gewöhnt hat. Negativen Auswirkungen auf das Heiz-Kreislauf-System wurden nicht beobachtet. Dafür sind einige Personengruppen von einer Einnahme ausgeschlossen.

Wer darf CBD Öl nicht einnehmen?

  • Schwangere Frauen
  • Stillende Mütter
  • Kinder

Wechselwirkungen gibt es wohl mit den Medikamenten Diazepam und Omeprazol. Hier brauchst du in jedem Fall die Rücksprache mit deinem Arzt.

Gutes CBD Öl erkennen – beim Kauf auf Zusammensetzung achten

Zum wohl wichtigsten Kriterium beim Kauf des CBD-Öls gehört der Prozentwert. Er gibt an, wie viel CBD überhaupt in dem Produkt enthalten ist. Die meisten Anwender setzen hier auf 2, 5 oder 10 Prozent. Aber auch 7,5 Prozent sind im Handel zu finden. Nur bei sehr starken Beschwerden ist ein höher dosiertes Produkt erforderlich. Bei einigen Ölen ist der CBD-Wert mit dem CBDA-Wert zusammengerechnet. Das ist allerdings falsch, da CBDA nicht genau den gleichen Effekt erzeugt und als minderwertiger betrachtet werden kann. Achte deshalb darauf, dass es sich am besten nur im Cannabidiol bei den Inhaltsstoffen handelt. Am besten ist eine Aufschlüsselung in der Packungsbeilage, wie sich die Cannabinoide zusammensetzen. Wenn der Hersteller hier überhaupt keine Auskunft geben will, ist vom Kauf abzuraten. Weitere Kriterien sind:

KriteriumHinweise
Anbau
  • Anbaugebiet am besten Europa
  • auf biologischen Anbau achten
  • Pflanze ist dann nicht mit Pestiziden behandelt
  • Anbau mit ausreichend Sonnenlicht
CBD-Gehalt
  • meist 2, 5 oder 10 Prozent
  • Reichweite bis zu 30 Prozent
  • abhängig von der Art der Produkte
  • orientiert sich an den Beschwerden
THC-Gehalt
  • frei verkäuflich unter 0,2 Prozent
  • vollkommen rauschfrei
  • Produkte mit höherem Anteil fallen unter das Betäubungsmittelgesetz
Herstellung
  • auf Qualität achten
  • Extraktion mittels CO2, hohem Druck und niedrigen Temperaturen
  • so bleiben keine Verunreinigungen zurück
Händler
  • Apotheken
  • Drogerien
  • Reformhäuser
  • Onlineshops
  • Produktionsweg sollte nachvollziehbar sein
  • nicht auf werbliche Aussagen reinfallen
  • kein medizinisch anerkanntes Produkt
  • auf Seriosität der Shops achten
Preis
  • hochwertiges CBD ist kostenintensiver
  • günstige Angebote können mit Schadstoffen belastet sein
  • manche Shops bieten einen Gratisversand an

Das Öl selbst ist sehr empfindlich und sollte deshalb immer in einer blickdichten Verpackung verschickt werden. Zur Lagerung eignet sich ein dunkler und kühler Ort. Es darf jedoch auch nicht zu kalt sein. In Bezug auf die Haltbarkeit geben die meisten Hersteller zwei Jahre an.

Hinweis
CBD Öl solltest du für längere Zeit niemals im Kühlschrank lagern, da dies einen negativen Einfluss auf die Konsistenz nimmt.

CBD Öl auf Rezept – ist das legal?

Handelt es sich um schwere Krankheiten, wie beispielsweise Krebs, ist ein CBD Öl mit einem höheren Gehalt an THC zu empfehlen. Diese Produkte sind jedoch nicht frei verkäuflich, wenn der THC-Gehalt die 0,2 Prozent übersteigt. 2017 ist allerdings ein neues Gesetz in Deutschland in Kraft getreten, das Cannabis als Medizin legitimiert. So könnte auch das Öl, je nach Zusammensetzung, auf Rezept bestellt werden. Und genau so ist auch die rechtliche Situation zu beschreiben. Solange der THC-Gehalt gering ist, steht dem legalen Erwerb nichts im Wege. Allerdings müssen die Käufer trotzdem ein Mindestalter von 18 Jahren nachweisen.

CBD Öl Erfahrungen – Nutzer berichten

In verschiedenen Foren und Kommentaren sind immer wieder die Erfahrungen mit dem CBD Öl zu lesen. Die Kunden wenden es für die verschiedensten Bereiche an, insbesondere aber bei Krämpfen, Stress oder Depressionen. Selbst in der Schmerztherapie gibt es Stimmen, die von einem erträglichen Maß berichten und leichte bis mittlere Schmerzen sollen sogar komplett verschwinden. Der Körper befindet sich in einem entspannten Zustand und bekommt wieder deutlich mehr Schlaf. Frauen nutzen das Öl häufig bei Regelschmerzen. Eine echte Herausforderung ist allerdings der Geschmack. Unter die Zunge geträufelt ist das Produkt nicht jedermanns Sache. Hier helfen die Kapseln eher weiter.

Im folgenden Video von Alex Advice berichtet sie über ihre Einnahme nach 6 Monaten:

Saskia Johanna ist eine zweite Nutzerin, die ihre Erfahrungen mit dem Öl in einem Video teilt. Sie hat das Produkt ein Jahr lang eingenommen und war vom Ergebnis positiv überrascht:

Geschichte und Herkunft von Hanf – jahrzehntelang eine Nutzpflanze

Hanf gilt als eine besonders alte Nutzpflanze, die seit über 10.000 Jahren bekannt und angebaut wird. Während im alten China eher Fasern und Textilien aus der Pflanze gewonnen wurde, fertigte man anderorts daraus Papier. Die Einsatzbereiche waren immer sehr unterschiedlich. Der medizinische Nutzen hatte erst später an Bedeutung gewonnen. So wurde Hanf durch Gutenberg entdeckt und aus Mittel gegen Bluthochdruck eingesetzt. Schnell galt Hanf als beliebtes Handelsgut und war selbst in der Marine für Segel oder Garne im Einsatz. Die Faser wurde hauptsächlich in Russland angebaut, das sich zum größten Hanfproduzenten entwickelte. Am besten wächst die Pflanze jedoch bei einem subtropischen Klima. Heute nutzt man den Hanf als Nahrungsmittel und auch im medizinischen Bereich wird die Bedeutung immer größer.

Weitere CBD Studien & Meinungen

Fazit – CBD ist besser als sein Ruf

Die Produkte sind vielseitig einsetzbar, haben ein breitgefächertes Wirkungsspektrum und hinterlassen keinen berauschenden Zustand. Je nach THC Gehalt sind sie legal erhältlich und bringen keine Nebenwirkungen mit sich. Allerdings eilt dem Thema Cannabis der schlechte Ruf voraus. Deshalb solltest du immer auf die Qualität der Produkte achten. Außerdem gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Gerade bei schweren Erkrankungen und Zuständen solltest du immer einen Arzt konsultieren und keine eigene Medikation mit CBD Öl vornehmen. Unsere Seite soll dir ein kleiner Ratgeber sein mit allen Informationen rund um das Thema, wichtigen Studien und Erfahrungsberichten. Dabei bieten wir dir weiterführende Inhalte und beantworten dir alle Fragen rund um das Thema CBD Öl und alle weiteren Produkte.

Einzelnachweise   [ + ]

1.Cannabidiol Studie als PDF: https://www.cbd-anxiety-study.com/wp-content/uploads/2019/06/cbd-studie.pdf
2.Untersuchung durch die WHO: https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/5.2_CBD.pdf
3.Wirkung bei Schlafstörungen, Studie 2017: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28349316
4.Studie zu Schlafstörungen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5895650/
5.Migräne Studie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21331757
6.Wirkung bei Ängsten: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27932983
7.CBD bei Depression: https://www.drks.de/drks_web/navigate.do?navigationId=trial.HTML&TRIAL_ID=DRKS00012657
8.Studie zu Epilepsie: https://www.drks.de/drks_web/navigate.do?navigationId=trial.HTML&TRIAL_ID=DRKS00013177
9.CBD bei Alzheimer: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28217094
10.Multiple Sklerose Forum: https://www.amsel.de/multiple-sklerose-forum/?tnr=1&mnr=210929&archiv_flag=2&fv=1
11.Krebs Studie aus 2006: http://jpet.aspetjournals.org/content/early/2006/05/25/jpet.106.105247
12, 18.Einsatz bei Brustkrebs: http://molpharm.aspetjournals.org/content/70/5/1612
13.Das Endocannabinoide System: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15340387
14, 15.Entzündungshemmend und Entkrampfend: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21238581
16.Zur Therapie von chronischen Schmerzen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21426373
17.CBD bei Stress: https://www.drks.de/drks_web/navigate.do?navigationId=trial.HTML&TRIAL_ID=DRKS00005442
19.Einsatz bei einem Leberkarzinom: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16908594
20.In Zusammenhang mit Strahlentherapie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5650324/
21.Gesetz „Cannabis als Medizin“ einstimmig vom Bundestag beschlossen https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2017/januar/cannabis-als-medizin.html
22.Studie zum Einfluss auf die Fahrfähigkeit: https://www.drks.de/drks_web/navigate.do?navigationId=trial.HTML&TRIAL_ID=DRKS00018836

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