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CBD GummibĂ€rchen – Fruchtgummis mit heilender Wirkung?

Im Markt der NahrungsergĂ€nzungsmittel hat sich CBD in den letzten Jahren einen festen Platz erarbeitet und gewinnt immer grĂ¶ĂŸere Marktanteile, da stets neue Darreichungsformen vorgestellt werden, wie man das Cannabidiol zu sich nehmen kann. UnlĂ€ngst haben aus den Vereinigten Staaten CBD GummibĂ€rchen ihren Weg zu uns gefunden. Ob man nun auch durch Naschen etwas Gutes fĂŒr seine Gesundheit tun kann, verrĂ€t dieser Ratgeber.
Besonderheiten
  • Lecker und wohltuend
  • Einfach zu portionieren
  • Einfach in den Alltag zu integrieren
  • Kann auch Kindern helfen
  • Wirkt nicht psychoaktiv
Das Wichtigste zusammengefasst
  • Viele Eltern suchen nach CBD GummibĂ€rchen fĂŒr Kinder. Eine Gabe an Kinder sollte aber nur mit dem Ziel erfolgen, damit konkrete Beschwerden zu lindern. Eltern mĂŒssen sich klar sein, dass sich das Verhalten ihrer Kinder verĂ€ndern kann, wenn sie ihnen CBD geben.
  • CBD GummibĂ€rchen sind geschmacklich lecker und abwechslungsreich. Aufgrund ihres zudem einfachen Handlings sind sie ein beliebtes Produkt, fĂŒr alle, die nicht gern mit Öl, Pasten oder Verdampfern hantieren möchten.
  • Auch wenn man es der SĂŒĂŸigkeit nicht ansieht, kann sie die gleichen positiven Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden hervorrufen, wie die anderen CBD haltigen Produkte auch.

CBD GummibÀrchen & Fruchtgummis im Test & Vergleich

VAAY CBD Gummies

  • UnterstĂŒtzt Immunsystem
  • mit Vitamin B6 und B12
  • deckt die Tagesdosis ab
  • mit SĂŒĂŸholzwurzel
  • 2,5 mg CBD pro Drop
  • 30 StĂŒck enthalten

15,00 €
inkl 19% MwSt

Die Drops von VAAY zeichnen sich durch einen CBD Anteil von 2,5 mg je BĂ€rchen aus, wobei jede Packung 30 StĂŒck enthĂ€lt. ZusĂ€tzlich zum Vollspektrum Hanfextrakt verwendet der Hersteller noch echte SĂŒĂŸholzwurzel, was der SĂŒĂŸigkeit einen einzigartigen Geschmack verleiht. So ist sichergestellt, dass man entspannt und dabei voller Genuss durch den Tag kommt. Die GummibĂ€ren gelten als NahrungsergĂ€nzungsmittel, da sie einen THC Gehalt von unter 0,01% aufweisen.

Screenshot von VAAY CBD Gummies

NATURECAN

  • 10 mg CBD
  • von einem Labor zertifiziert
  • enthĂ€lt kein THC
  • verschiedene Farben
  • natĂŒrlich angebauter Hanf
  • tĂ€glich 1-2 GummibĂ€rchen

19,99 €
inkl 19% MwSt

In jeder der ansprechenden Dosen sind jeweils 30 GummibĂ€ren enthalten, die einer bunten Farbwelt entsprungen zu sein scheinen. Alle von ihnen weist einen CBD Gehalt von je 10mg auf, womit die Dosierung Ă€ußerst einfach ist. Der Hersteller achtet darauf, dass auch Terpene und Flavonoide enthalten sind. So kauft der Kunde ein Breitspektrumprodukt und kann in den Genuss des beliebten Entourage-Effekts kommen. Der Anbau des Hanfs findet unter strengen Regularien und Kontrollen in den USA statt.

Screenshot von NATURECAN

Multitrance (10%)

  • 5-15 mg CBD
  • Inhalt: 100 Gramm
  • leicht sĂŒĂŸlich
  • intensiver Cannabis-Geschmack
  • nicht psychoaktiv
  • enthĂ€lt Zucker

3,90 €
inkl 19% MwSt

Diese CBD GummibĂ€ren der Firma Multitrance aus Amsterdam bezeichnen sich selbst als die leckersten essbaren Cannabisprodukte, was man bei ihrer fruchtig-grĂŒnen Farbe auch gern glauben möchte. Sie bestehen aus den ĂŒblichen Zutaten wie Zucker, Glucose, Gelatine, modifizierte StĂ€rke, etc. Außerdem essenzielles Cannabisöl. Aufgrund der Verwendung von Gelatine sind sie fĂŒr Veganer nicht geeignet. In einer Packung sind 100g der BĂ€ren enthalten, wobei jeder einen CBD Gehalt von 10% aufweist.

Screenshot von Multitrance (10%)

Hempvizer GummibÀrchen

  • Inhalt: 24 StĂŒck
  • verschiedene Aromen
  • mit Erdbeere oder Zitrone
  • 100 % CBD infundiert
  • 10 mg CBD
  • mit Zucker

12,00 €
inkl 19% MwSt

Wer CBD GummibĂ€ren in den Geschmacksrichtungen Erdbeere, Zitrone und Wassermelone mag, der ist bei diesem Produkt genau richtig. In einer Packung dieser HanfsĂŒĂŸigkeit sind 25 BĂ€rchen enthalten mit einem 10%igen CBD Gehalt. Als Verdickungsmittel und Abdickmittel werden Arabischer Gummi und Carnaubawachs verwendet. Somit können hier auch Veganer beherzt zugreifen.

Screenshot von Hempvizer GummibÀrchen

Was sind CBD GummibÀrchen?

CBD GummibĂ€rchen sind grundsĂ€tzlich nichts anderes als normale GummibĂ€rchen, nur dass sie produktionsseitig mit Cannabidiol (CBD) angereichert werden und dadurch zu einer Art SĂŒĂŸigkeit mit „SuperkrĂ€ften“ werden.

Bestandteile

Die Zutaten der SĂŒĂŸigkeit weichen nicht groß von denen der normalen BĂ€ren ab. NatĂŒrlichen sind Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten möglich, aber in der Regel basieren sie auf Zutaten wie:

Mögliche Zutaten
  • Glukosesirup
  • Zucker
  • modifizierte StĂ€rke
  • Gelatine
  • SĂ€uerungsmittel
  • SĂ€ureregulator
  • Aromen
  • SĂŒĂŸholzextrakt
  • Farbstoffe
  • Geliermittel
  • etc.
  • und eben CBD

Um die SĂŒĂŸigkeit in der beliebten Form zu halten und ihr die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen zu geben, bedarf es natĂŒrlich einer Vielzahl von helfenden Zutaten und technischer Herstellungsverfahren. FĂŒr manchen CBD Fan der ersten Stunde mag das nichts mehr mit dem naturbelassenen Ausgangsstoff, der aus dem Nutzhanf gewonnen wird, zu tun haben.

FĂŒr jeden Geschmack etwas dabei?

Geschmacklich ist diese Frage auf jeden Fall mit einem Ja zu beantworten, denn die GummibĂ€ren sind sowohl in unterschiedlichen, meistens fruchtigen, Geschmacksrichtungen zu haben, wie auch in den grundsĂ€tzlichen Richtungen sĂŒĂŸ oder sauer.

Veganer und Vegetarier aufgepasst

Wer sich ernĂ€hrungstechnisch an strikte Regeln hĂ€lt oder diese gesundheitsbedingt verfolgt, der muss beim Griff nach den sĂŒĂŸen BĂ€ren etwas genauer hinschauen. In vielen Sorten wird als Geliermittel Gelatine eingesetzt. Wer trotzdem beim Naschen sein Wohlbefinden steigern möchte, der ist gezwungen im Zweifel etwas lĂ€nger suchen.

Verdauung und Wirkung der GummibÀrchen

Je nach Darreichungsform hat der Mensch vier unterschiedliche Möglichkeiten CBD aufzunehmen.

CBD-Aufnahme
  • Über die Haut
  • Über die LungenblĂ€schen
  • Über die Mundschleimhaut
  • Über die Darmschleimhaut

Im Falle der Weingummis kommt nur die Darmschleimhaut in Frage. Die ersten beiden Optionen fallen ohnehin aus und es kommt sicher auch niemand auf die Idee die BÀrchen zu lutschen, bis sie sich ganz aufgelöst haben.

Somit landen sie, gut durchgekaut und möglicherweise mit anderem Nahrungsbrei, im Magen, wo sie zunĂ€chst von der MagensĂ€ure bearbeitet und aufgelöst werden. Allerdings kann die Magenschleimhaut das CBD noch nicht resorbieren. Dies geschieht erst durch die Darmschleimhaut. Nachdem der Wirkstoff sie passiert hat, befindet er sich im Blut und wird durch das Herz direkt zur Leber gepumpt, wo er verstoffwechselt wird. Je nachdem, wie viel zu den GummibĂ€rchen gegessen wurde und wie aktiv und schnell die Verdauung grundsĂ€tzlich arbeitet, kann es schon bis zu zwei Stunden dauern, ehe die gewĂŒnschte Wirkung eintritt.

Wirkung und positive Effekte

Egal ob integriert in SĂŒĂŸigkeiten, als Öl, Paste, Liquid oder Kapsel, CBD kann mit einem breiten Spektrum an positiven Effekten aufwarten, die dabei helfen können, das persönliche Wohlbefinden, sowie die individuelle Gesundheit zu verbessern.

Interessant ist auch, auf welchen Ebenen der Wirkstoff ansetzt. So kann er sowohl bei psychischen wie auch bei physischen Leiden eingesetzt werden. Außerdem kann er bei akuten Schmerzen und auch bei chronischen Beschwerden helfen. Es gibt sogar Ansatzpunkte ihn in die Behandlung unheilbarer Krankheiten zu integrieren, um den Verlauf abzumildern oder zu verzögern.

Konkret bedeutet dies, dass CBD dazu in der Lage ist:

Einfluss auf das Endocannabinoide System

Sollte man eine herausragende Eigenschaft nennen, dann wÀre es sicherlich seine Interaktion mit diesem körpereignen Wirkmechanismus. Die NamensÀhnlichkeit sticht einem zu Recht gleich ins Auge. Dieses System besteht aus einer Vielzahl von Rezeptoren, die sich in unterschiedlichen Körperregionen, vornehmlich aber im zentralen Nervensystem, befinden. Diese Rezeptoren können nicht nur mit den körpereigenen Cannabinoiden interagieren, sondern auch mit den pflanzlichen des Hanfes.

Somit ist CBD in der Lage, Einfluss auf die folgenden, wichtigen Prozesse zwischen Gehirn und Körper zu nehmen:

  • Bewegungsteuerung & Koordination
  • GemĂŒtslage
  • Appetit
  • Erinnerungsvermögen
  • GefĂŒhle
  • Schmerzempfinden

Krankheiten und Beschwerden

Bei einem so breit aufgestellten Wirkungskreis wie dem von CBD, wird schnell klar, warum Menschen den Wirkstoff bei so vielen unterschiedlichen Beschwerden und Krankheiten testen. Erfahrungsberichten zufolge scheinen sie damit auch oft erfolgreich zu sein. Allerdings beruhen diese Lorbeeren schon lange nicht mehr nur auf anekdotischen ErzÀhlungen. Vielmehr ist die Forschung bereits seit vielen Jahren auf den Plan gerufen, erforscht nach und nach die unterschiedlichen Wirkungsweisen von CBD und hat viele davon auch schon durch entsprechende Ergebnisse bewiesen.

So gibt es entweder Forschungsergebnisse oder Überlieferungen von Erfahrungsberichten dazu, dass das Hanfextrakt bei den folgenden Leiden positiven Einfluss nehmen kann …

... bei Krankheiten wie

Dosierung

Wenn man sich vor dem Kauf der CBD GummibĂ€ren die MĂŒhe macht einen Blick auf die Packungsbeilage zu werfen, dann kann die Menge oft recht einfach abgelesen werden. Professionelle Anbieter weisen in der Regel aus, wieviel mg des Wirkstoffes in einem GummibĂ€rchen enthalten ist. Nun bedarf es nur noch einfachen AbzĂ€hlens, um die richtige Grammzahl zu bemessen.

Dosis individuell verschieden

Wie hoch die Dosis und damit die Anzahl an GummibĂ€rchen ist, die man persönlich nehmen sollte, steht auf einem anderen Blatt. Hier die richtige Menge zu finden ist nicht ganz trivial, da einige Faktoren eine bedeutende Rolle spielen, die von Mensch zu Mensch abweichen können. So muss man zum Beispiel berĂŒcksichtigen,

  • wie hoch das eigene Körpergewicht ist
  • wie der Körper auf CBD reagiert
  • ob man Medikamente nimmt, die Einfluss auf die Wirkung nehmen könnten
  • wie gut der Stoffwechsel funktioniert
  • wie stark und ausgeprĂ€gt die Beschwerden sind
  • wie der allgemeine Gesundheitszustand ist

Es ist unschwer zu erkennen, dass es einige Parameter gibt, die es unmöglich machen, von Beginn an die richtige Dosis festzulegen.

Step-Up nach Birnbaum und Leinow

Zum GlĂŒck haben sich bis dato schon viele kluge Menschen mit der Wirkung von Cannabinoiden befasst. So auch die beiden Cannabis-Experten und Buchautoren Juliane Birnbaum und Leonard Leinow. In ihrem Buch „CBD: A patient’s guide to Medical Cannabis“ haben sie drei Dosierungen (Mikrodosis, Standarddosis und Makrodosis) definiert und ihnen zahlreiche Krankheiten und Beschwerden zugeordnet, bei denen CBD Linderung verschaffen soll. Außerdem beschreiben sie mit der sogenannten Step-Up Methode einen Weg, wie man seine persönliche WohlfĂŒhldosis finden kann. Hierbei beginnt man mit einer niedrigen Startdosierung, die man jeden Tag nimmt. Wenn man keine Wirkung spĂŒrt, kann man die Dosis langsam steigern, bis der gewĂŒnschte Effekt eintritt. Dies ist fortan die persönliche Zieldosis. Wichtig ist, dass es nicht darum geht die Menge immer weiter zu erhöhen, sondern die persönliche WohlfĂŒhldosis zu finden, die dann gleichbleibend ist.

Eventuell ist gegen Ende ein wenig Feintuning notwendig, da man CBD GummibĂ€rchen eben doch nicht so exakt dosieren kann, wie die Tropfen eines Öls. Aber mit einem Messer sind aus einem 10mg GummibĂ€ren schnell 2 BĂ€ren a 5mg eingeteilt.

Einkaufsquellen

Sucht man im Internet nach CBD GummibĂ€ren werden gleich einige Treffer angezeigt. Auch der Versandriese Amazon bietet diese SĂŒĂŸigkeiten mit den besonderen Eigenschaften an.

Wer einem kleineren Fachhandelsshop den Vorrang lĂ€sst, vielleicht weil er sich noch ausfĂŒhrlich ĂŒber einen Chat beraten lassen will, der sollte kontrollieren, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Diese erkennt man am besten daran, dass es sich um einen deutschen oder zumindest europĂ€ischen Anbieter handelt, verbraucherfreundliche Zahlungsbedingungen angeboten werden und an den Bewertungen anderer KĂ€ufer.

QualitÀt des CBD

Da es sich um ein NahrungsergĂ€nzungsmittel handelt, was verzehrt wird, sollte der Fokus bei der Bewertung auf der QualitĂ€t der Produkte legen. Professionelle Anbieter zeigen meist schon in ihrem Webshop bereitwillig sĂ€mtliche Laboranalysen und Zertifikate, welche die Hochwertigkeit ihrer Produkte dokumentieren. Verbraucher sollten zudem darauf achten, dass als Rohstoff fĂŒr die BĂ€rchen nur EU-zertifizierter Nutzhanf verwendet wird. Am besten aus einem biologischen Anbau, damit ausgeschlossen wird, dass RĂŒckstĂ€nde von chemischem DĂŒnger, Pestiziden oder Herbiziden im Endprodukt verbleiben. Zudem sollte fĂŒr die Extraktion des Wirkstoffes aus dem Hanf das CO2-Verfahren angewendet werden, da nur so garantiert werden kann, dass spĂ€ter keine Reste von Lösungsmitteln im gewonnenen Hanfextrakt gefunden werden.

CBD Gummies fĂŒr jede Naschkatze gut?

NatĂŒrlich sind die GummibĂ€ren ein einfacher und leckerer Weg, sich in den Genuss der positiven Wirkung des Cannabinoids zu bringen. Hinzu kommt, dass Wechselwirkungen und Begleiterscheinungen als durchweg gering beschrieben werden. FĂŒr einige Menschen empfiehlt es sich aber dennoch auf die herkömmlichen GummibĂ€ren zurĂŒckzugreifen und auf die Nutzung des Naturstoffes zu verzichten.

Geringe Nebenwirkungen

Doch beginnen wir mit den Begleiterscheinungen, die auftreten können, wenn man zum Weingummi in BÀrenform greift.

Einige Anwender berichten, dass sich nach dem Genuss eines oder mehrere der folgenden Symptome gezeigt haben:

Mögliche Nebenwirkungen
  • niedriger Blutdruck
  • ein stĂ€rkerer Augeninnendruck
  • GefĂŒhl von Benommenheit
  • erhöhte SchlĂ€frigkeit
  • trockenes GefĂŒhl im Mund
  • Einschlafprobleme 12)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2279744/
  • weniger Appetit
  • Einfluss auf die Enzyme der Plazenta
  • stĂ€rkeres Zittern der Hand (Tremor) der Betroffenen von Parkinson

Laut Erfahrungsberichten treten diese Nebenwirkungen aber meistens nur dann auf, wenn ĂŒberhöhte Mengen verabreicht wurden. Außerdem wird gesagt, dass sie zeitnah wieder abklingen und auch durch den Einsatz einfacher Hausmittel schnell zu beheben sind.

Wechselwirkung mit Medikamenten

Es ist klar, dass viel Menschen CBD GummibÀren oder andere Produkte aus dem gleichen Wirkstoff probieren möchten, um sich von teilweise starken Beschwerden zu befreien oder den Verlauf von schweren Krankheiten zu verlangsamen. Oft sind diese Personen bereits medikamentös eingestellt. Es ist also unbedingt erforderlich sich damit zu befassen, wie sich CBD verhÀlt, wenn es gemeinsam mit Arzneien genommen wird.

Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich unbedingt immer den behandelnden Arzt miteinzubeziehen und gemeinsam zu besprechen, wie der Wirkstoff aus der Natur in den Behandlungsplan integriert werden kann. Doch keine Angst, fĂŒr die meisten Ärzte sind dies keine ungewöhnlichen Fragen und da CBD eine legale Substanz ist, besteht auch keine Gefahr schief angeguckt zu werden. Im Gegenteil. Seitdem auch die Forschung mehr und mehr Erfolge erzielt, indem sie die positiven Eigenschaften von CBD in Bezug auf bestimmte Krankheiten belegt, findet der Wirkstoff immer mehr Anklang in der Schulmedizin.

GrĂŒnde fĂŒr Wechselwirkung

Die Ursachen dafĂŒr, dass CBD den Effekt von Medikamenten beeinflussen kann, liegt im Transport und der Verstoffwechslung beider Substanzen. Viele Medikamente 13)https://www.springermedizin.de/pharmacokinetic-drug-interactions-with-tobacco-cannabinoids-and-/10045174 und auch CBD GummibĂ€rchen gelangen durch die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf. Sind sie im Blut vorhanden, werden sie zur Leber transportiert, wo sie zur weiteren Verwendung umgebaut werden. FĂŒr den Transport im Blut werden die gleichen MolekĂŒle verwendet, weswegen es hier schon zu Verzögerungen in der Wirkung der Medikamente kommen kann. In der Leber werden dann die gleichen Enzyme zur Verstoffwechslung eingesetzt. Dies ist der Grund, warum Medikamente lĂ€nger im Blut bleiben als ursprĂŒnglich vom Arzt geplant.

Bei den folgenden Arzneien kommen Wechselwirkungen infrage:
  • Schmerzmittel, wie Ibuprofen, ACC oder Diclofenac
  • Neuroleptika (Psychopharmaka)
  • SĂ€urehemmer
  • Gerinnungshemmer

Sonstige Effekte

Aber nicht nur Menschen, die regelmĂ€ĂŸig Medikamente nehmen, sollten besser vorsichtig sein. Auch Menschen, die bestimme Vorerkrankungen aufweisen oder in besonderen LebensumstĂ€nden sind, sollten CBD meiden oder sich auf jeden Fall vorher mit ihrem Arzt besprechen.

Schwangere meiden CBD

Besondere UmstĂ€nde sind ein gutes Stichwort, denn werdenden MĂŒttern 14)https://peerj.com/articles/153.pdf wird empfohlen, die Einnahme des NahrungsergĂ€nzungsmittels zu unterlassen. Dies hĂ€ngt damit zusammen, dass der Wirkstoff Einfluss auf die Plazentaenzyme nehmen kann und darĂŒber hinaus ĂŒber den gemeinsamen Kreislauf auch zum Hirn des Ungeborenen gelangen kann. Da die Forschung noch nicht final geklĂ€rt hat, wie die Substanz auf ein sich in der Entwicklung befindendes Hirn wirkt, sollte also jeglicher Kontakt vermieden werden. Darum sollten auch stillende MĂŒtter nicht zu den speziellen GummibĂ€rchen greifen und auch Kleinkinder die Hand aus der TĂŒte mit den SĂŒĂŸigkeiten lassen. Es sei denn natĂŒrlich, dass es in Abstimmung einem Arzt erfolgt.

Ungeeignet fĂŒr Leber- und Augenkranke

Auch Personen dieser Gruppen von Erkrankungen sollten auf CBD GummibĂ€rchen verzichten. Bei Leberkranken 15)https://www.mdpi.com/1420-3049/24/9/1694 hĂ€ngt diese damit zusammen, dass ihr Organ ohnehin schon stark angegriffen oder belastet ist. Menschen, die unter einer Augenkrankheit, speziell einem Glaukom (grĂŒner Star) 16)https://www.sciencedaily.com/releases/2018/12/181217151537.htm, leiden, sollten unbedingt bedenken, dass eine der Nebenwirkungen des Hanfextraktes die Erhöhung des Augeninnendrucks sein kann.

Weitere Krankheiten

Hinzu kommen weitere Vorerkrankungen, die eine Absprache mit dem Arzt vor der Einnahme erforderlich machen. Diese sind:

  • Probleme mit dem Herzen, insbesondere Herzrhythmusstörungen oder eine koronare Herzerkrankung
  • zu hoher Blutdruck oder Cholesterinspiegel
  • Allergien
  • Etc.

Sind CBD-GummibÀrchen legal?

Kann denn SĂŒĂŸes SĂŒnde sein? Oder macht man sich sogar strafbar, wenn man zu diesen speziellen GummibĂ€rchen greift? Vorweg kann Entwarnung gegeben werden, dennoch ist es sehr interessant, in diesem Zusammenhang etwas mehr ĂŒber Hanf und die enthaltenen Stoffe zu erfahren.

Die wesentlichen Wirkstoffe und fĂŒr die NahrungsergĂ€nzung relevanten Inhalte sind die 111 Cannabinoide, sowie die Terpene und Flavonoide (sekundĂ€re Pflanzenstoffe).

THC und CBD

Diese beiden KĂŒrzel stehen fĂŒr die Cannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD), die aufgrund ihrer teilweise unterschiedlichen Wirkung auch als Gegenspieler bezeichnet werden.

WĂ€hrend CBD von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als sicher eingestuft wurde und in die Kategorie NahrungsergĂ€nzungsmittel fĂ€llt, ist THC den BetĂ€ubungsmitteln zuzuordnen, wobei es unter Auflagen fĂŒr medizinische Zwecke eingesetzt werden darf. Diese Zuordnung liegt in seiner berauschenden und psychoaktiven Wirkung begrĂŒndet. Auch bekannt sind in diesem Zusammenhang die Heißhungerattacken, die nach dem Konsum von THC aufkommen. CBD hingegen löst keinen High-Zustand aus und zĂŒgelt den Appetit eher, als dass es ihn fördert.

Toleranz von 0,2%

Der Gesetzgeber erlaubt in CBD Produkten einen Gehalt von 0,2% THC, denn in dieser geringen Konzentration wirkt sich das Cannabinoid noch nicht bewusstseinsverĂ€ndernd aus. Eine Einhaltung dieser Toleranzgrenze ist heutzutage durch hochtechnisierte Produktionsverfahren problemlos möglich. Außerdem tut die Landwirtschaft ihren Teil und setzt im Anbau schon bewusst auf THC arme Nutzhanfsorten.

Vielseitigkeit von Hanf

Es ist erstaunlich, dass ein einziger Inhaltsstoff, nĂ€mlich THC, fĂŒr einen derart großen Imageverlust sorgen kann, unter dem Hanf heut noch leidet. Man muss sich vor allem dann wundern, wenn man bedenkt, wie vielseitig sich Hanf einsetzen lĂ€sst. Aber aufgrund der positiven Wirkung der anderen Cannabinoide, allen voran CBD, wird das Ansehen heutzutage wieder deutlich aufpoliert.

Aber Cannabis stand nicht immer im schlechten Licht da, ganz im Gegenteil. Vor Jahrtausenden schon wurden die BlĂ€tter der Pflanze auf die Wunden verletzter Krieger gelegt, um diese zu heilen. So ist es nicht verwunderlich, dass Hanf ĂŒber viele Jahre hinweg die am meisten angebaute Nutzpflanze der Welt war. Sie geriet aber nicht nur wegen des berauschenden Cannabinoids THC in Misskredit. Nach ihrem Image wurde ihr auch getrachtet, als die amerikanischen Baumwollproduzenten feststellten, dass Hanf ein ernstzunehmender Konkurrent ihres eigenen GewĂ€chses war.

Levi Strauss und Hanf

Bis dahin tauchten immer wieder Zeugnisse davon auf, wie eng die Nutzpflanze Hanf mit den Menschen und der Gesellschaft verwoben war.

So ist ĂŒberliefert, dass

  • Gutenbergs erste Bibel auf Hanfpapier gedruckt wurde
  • die Segel und die Takelage von Kolumbus Schiff Santa Maria aus Hanf bestand
  • die bekannte Jeans Marke Levi Strauss ihre ersten Jeansversuche mit Hanf startete

CBD GummibĂ€rchen fĂŒr Kinder?

Wenn von diesen speziellen SĂŒĂŸigkeiten gesprochen wird, dann ist klar, dass automatisch die Frage aufkommt, ob man auch Kindern die GummibĂ€ren geben kann. GrundsĂ€tzlich steht dem nichts im Wege, denn CBD scheint gute Wirkungen bei Krankheiten zu erzielen, die hĂ€ufig erstmalig bei Kindern auftreten.

Eltern sollten aber wissen und sich klar machen, dass CBD GummibĂ€rchen keine alltĂ€gliche SĂŒĂŸigkeit sind und die Gabe bei allen positiven Eigenschaften wohl ĂŒberlegt sein sollte.

Welches Öl fĂŒr Kinder?

Es wird kein spezielles Öl fĂŒr Kinder gefertigt und auch in den GummibĂ€ren ist keine auf Kinder zugeschnittene Wirkungskomponente vorhanden. Daher können Eltern auf die normal verfĂŒgbaren Produkte zurĂŒckgreifen. Ganz wichtig zu beachten ist aber, dass das Körpergewicht eine entscheidende Rolle bei der richtigen Dosierung spielt. Dieses ist bei Kindern ĂŒblicherweise deutlich niedriger als bei Erwachsenen.

Eine mögliche Staffelung der Dosis nach Körpergewicht könnte wie folgt aussehen:

  • 13 kg: 2,6 mg
  • 18 kg: 3,6 mg
  • 23 kg: 4,6 mg
  • 34 kg: 6,4 mg
  • 45 kg: 7,5 mg

Absprache mit Arzt?

Wie oben schon ausgefĂŒhrt, nimmt CBD Einfluss aus das endocannabinoide System, was unter anderem auch fĂŒr die Steuerung unserer GefĂŒhle und Stimmungen zustĂ€ndig ist. Möchten Eltern ihren Kindern zum Beispiel dabei helfen bestimmt Ängste zu ĂŒberwinden, kann der Wirkstoff durchaus unterstĂŒtzen. Davor sollte aber sicherlich die Überlegung stehen, ob man seinem Kind nicht durch andere Maßnahmen wie Vertrauen, Beistand und GesprĂ€che ebenso gut helfen kann. Ja nachdem wie stark die GefĂŒhle sind, ist auch immer der Rat eines spezialisierten Arztes eine Option.

Bei vielen Leiden, bei denen CBD seine positiven Eigenschaften ausspielen könnte, erĂŒbrigt sich der Ruf nach einem Arzt sicherlich, da er aufgrund der ernsten Lage lĂ€ngst eingeschaltet ist. So gibt es Erkenntnisse, dass das Hanfextrakt durchaus lindernden Einfluss, auf die folgenden Krankheiten nehmen kann, die Ihren Ursprung oft im Kindesalter finden:

Wer mehr ĂŒber CBD in Verbindung mit diesen Krankheiten erfahren möchte, kann dies hier auf der Plattform tun.

Letztendlich bleibt die Entscheidung, ob CBD GummibĂ€ren eingesetzt werden oder nicht, eine Sache der Eltern, mit der sie verantwortungsvoll und ĂŒberlegt umgehen sollten.

Fazit

FĂŒr alle Naschkatzen, die auf sĂŒĂŸe Weise CBD testen wollen, sind die GummibĂ€ren eine gute Wahl. Der enthaltene Wirkstoff weist sĂ€mtliche positiven Eigenschaften auf, wie zum Beispiel Öl oder Kapseln auch.

Da bei Kindern die Gabe von anderen Darreichungsformen oft problematisch ist, können die CBD GummibĂ€ren eine gute Alternative sein. Bevor Eltern ihren Kindern diesen Wirkstoff aber verabreichen, sollten sie sich umfassend informieren und die Ursachen der zu verbessernden Symptome und Beschwerden durch einen Arzt abklĂ€ren lassen. Alle anderen sollten darauf achten, Freunde und Familie zu informieren, wenn die SĂŒĂŸigkeiten unbedarft auf dem Tisch liegen.

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